Kleine Preise - schlechte Preise?
 
Wer hat die beste Krise zu bieten? Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Autokrise und immer wieder Ölkrise. Letzteres wird uns in regelmäßigen Abständen beschert und jedes Mal ist es eigentlich keine Ölkrise. Es geht um Preise, um Versorgung, um Spekulation. Öl ist genug da. Es muss nur Verfügbar sein.
 
So ist es auch jetzt wieder.
 
Bei einem Preisniveau von 50 Dollar der Barrel, so wie zur Zeit, liegen die Investitionen in der Ölförderung auf Eis. Da könnte es natürlich, wenn die Nachfrage wieder steigt, zu einem echten Versorgungsengpass kommen. Der dann natürlich die Preise steigen lässt.
 
Daher können wir nur raten, bei diesem Preisniveau, was wir zur Zeit haben, unbedingt einen Vorrat an zulegen.
Wir haben jetzt Preise, wie das letzte mal im Jahr 2005.
 

 
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Sonntag 21. Januar 2018
Wann ist Öl am günstigsten

von Dr. Wilfried Ehrensperger

Viele Verbraucher kaufen Heizöl zwischen September und November. Nicht ganz unschuldig für dieses Verhalten sind die Medien, die alljährlich in dieser Zeit das Thema "Heizöl" aus der Schublade ziehen und behandeln.

Ich habe mir deshalb einmal die Mühe gemacht, 3 Szenarien für unterschiedliche Kaufzeitpunkte durchzurechnen. Die Daten dazu habe ich taggenau aus einem Datensatz entnommen,
der in den letzten 10 Jahren bei der Heizölbörse entstanden ist.

 

 

Szenario 1: Herbert Herbst bestellt jährlich am 1. Oktober sein Heizöl. In den letzten 7 Jahren hat er bei einem jährlichen Verbrauch von 1500 Liter  insgesamt 5900 EUR für 10500 Liter gezahlt.

Die Einstandspreise von Herbert Herbst:

1.10.2002: 36,8 EUR/100 l

1.10.2003: 36,2 EUR/100 l

1.10.2004: 48,2 EUR/100 l

1.10.2005: 65,0 EUR/100 l

1.10.2006: 59,4 EUR/100 l

1.10.2007: 62,2 EUR/100 l

1.10.2008: 85,5 EUR/100 l

________________________

Durchschnittspreis: 56,18 EUR => Gesamtpreis für 10500 l: 5900 EUR

 

Szenario 2: Franz Fasnacht kauft jährlich am 1. Februar sein Heizöl. Für ihn sieht die Rechnung wie folgt aus:

 

1.2.2002: 30,4 EUR/100 l

1.2.2003: 37,5 EUR/100 l

1.2.2004: 32,8 EUR/100 l

1.2.2005: 42,9 EUR/100 l

1.2.2006: 58,8 EUR/100 l

1.2.2007: 52,3 EUR/100 l

1.2.2008: 68,0 EUR/100 l 

_______________________

Durchschnittspreis: 46,1 EUR => Gesamtpreis für 10500 l: 4840 EUR

 

Das überaschende Ergebnis: Franz Fasnacht sparte in 7 Jahren insgesamt 1060 EUR

Nur 2003 war der Einkauf von Heizöl im Herbst günstiger.

 

Szenario 3: Nehmen wir jetzt noch Gottlieb Glück, der immer zum günstigsten Preis im 1. Halbjahr orderte:

 

Er kaufte -Glückspilz wie er ist- zu folgenden Terminen am preiswertesten:

 

21.1.2002: 29,8 EUR/100 l

13.5.2003: 31,4 EUR/100 l

09.2.2004: 31,5 EUR/100 l

04.1.2005: 41,5 EUR/100 l

02.1.2006: 56,2 EUR/100 l

17.1.2007: 49,0 EUR/100 l

24.1.2008: 66,5 EUR/100 l

________________________

Durchschnittspreis: 43,07 EUR => Gesamtpreis für 10500 l: 4590 EUR

Auffallend ist, dass Gottlieb Glück die meisten Käufe im Januar tätigte und damit insgesamt 1310 EUR sparte.

Es gibt natürlich keine Garantie, dass die Szenarien 2 und 3 auch in den nächsten Jahren erfolgreich abschneiden werden. Dennoch lohnt es sich, als Verbraucher seine Kaufgewohnheiten einmal zu überdenken und evtl. in der "Saure Gurkenzeit des Heizölhandels" nach Weihnachten zu ordern.

 

Doch viele Leute schauen sorgenvoll erst in ihren Tank, wenn die kälteren Temperaturen im September sie zum Einschalten der Heizung nötigen. Dann wird schnell Heizöl bestellt und das Thema wieder vergessen. Wer beginnt schon gerne die Heizperiode mit einem halb leeren Tank, um dann mitten im Winter Heizöl nachzubestellen? Zugegeben - psychologisch schwierig;-)

 


Quelle: www.heizoelboerse.de
Dr. Wilfried Ehrensperger

 

 

 

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